Kreuzkirche in Bischofswerda (Zeitleiste)
- 1574 kleine Gottesackerkirche erbaut
- 1631 durch die Kroaten weggebrannt
- 1650 Weihe der neuerbauten Gottesackerkirche
- 1652 Anbringen zweier Glocken auf dem Turm
- 1813, 12. Mai, im Brande der Stadt vernichtet
- 1814, 4. September. Weihe der neuerbauten Gottesackerkirche
- „der erste frohe Tag nach dem Brande, der erste Hoffnungsstern nach langer Nacht“.
- 1814 als Geschenk des sächsischen Königs aus der alten zu Trümmern gewordenen Schloßkapelle zu Stolpen:
- der Kruzifixus von Christoph Walther um 1500, dem Schöpfer des „Totentanzes“ (Dresden Neustädter Friedhof).
Der Kruzifixus ist eng verwandt mit dem berühmten Joachimsthaler Kruzifixus des Meisters;
- die Kanzel aus Cottaischem Sandstein, 16. Jahrhundert, kostbare Bildhauerarbeit, ist wahrscheinlich die
von Hans Walter
1556 geschaffene Kanzel, die bis 1727 in der mittelalterlichen Dresdner Frauenkirche stand, oder eine nahezu identische Kopie derselben;
- die beiden Figuren: die Maria mit dem Jesuskind auf dem Halbmond und die heilige Barbara (Schutzheilige der Bergleute)
- [der Taufstein von 1561 stammt vermutlich aus der 1813 zerstörten Hauptkirche und nicht aus Stolpen;
jedenfalls läßt er sich in den Übergabeaufzeichnungen nicht finden; hier besteht noch Klärungsbedarf].
- 1898 Erneuerung (Kirchenbaumeister Quentin - Pirna).
- Fenstergemälde (von Prof. Dittrich - Leipzig) - „Grablegung Christi mit dem Schmerz über den Tod und Himmelfahrt Christi
als Hoffnung des ewigen Lebens“.
- 1936 neue Ofenheizung.
- 1938 Umgestaltung des Inneren: Sakristei wird nach hinten verlegt, Taufstein wird erneuert und an die Kanzel gestellt und wieder benutzt,
Taufbecken von 1674 bisher in der Christuskirche wird mit dem Taufstein verbunden.
- Kokosläufer für die ganze Kirche.
- 1940 neue Orgel (Fa. Schuster - Zittau)
- 1942 Abputz der Außenfassade.
- 1943 Kirche erhält den Namen "Kreuzkirche".
- 1953 neuer Wandanstrich im Inneren, vier schmiedeeiserne Kronleuchter
(Prof. Dr. Rauda - Dresden).
- 1954 Lesepult ( Prof. Dr. Rauda - Dresden.)
- 1956 Vorhänge im hinteren Teil der Kirche.
- 1972 Außenrenovierung der Kirche zum jetzigen Zustand: Abriss des schadhaften Turmes, neues Dach und Dachrinnen
(ca. 24.000,- DM Spenden aus der Gemeinde).
- 1973 Innenrenovierung: Einhausung der Sakristei, zehn lüftbare Doppelverbundfenster (innen Antikglas), neue bunte Altarfenster
(Erfurter kirchliche Werkstätten), neuer Altar (Sandstein), Einbau einer Gasheizung (Gamat), Ausmalung. – Die Kirche wird
fortan als Winterkirche genutzt, weil sie besser heizbar ist als die Christuskirche. Kosten: 32.000,- DM, durch Spenden aus
der Gemeinde finanziert.
- 1974 Erweiterung der Orgel um drei Register und Pedal.
- 1996 neue purpurrote Kokosläufer für Mittelgang und Altarraum (gespendet von Frau Hartung).
- 2002 Einbau einer neuen Erdgasheizung, um die Kirche weiter als Winterkirche nutzen zu können.
- 2004 Ausstellung "190 Jahre Kreuzkirche" zur Geschichte der Kirche seit 1814 in Zusammenarbeit mit dem Museumsverein.
- 2006 Innenrenovierung und teilweise Erneuerung der Elektroanlage, neue Leuchten auf und unter der Empore sowie in der Sakristei
und über der Eingangstür (ermöglicht durch eine anonyme Spende)
- 2006 Reinigung und Neustimmung der Orgel
- 2009, am 4. Januar (2. Sonntag nach dem Christfest) wird der Rundfunkgottesdienst aus der Kreuzkirche auf MDR Figaro übertragen
- 2011 Installation und Inbetriebnahme einer portablen Verstärkeranlage